Der Berg ruft und fordert uns als Opfer ;-)

 

Wir waren mitten in der Nacht aufgebrochen, um einen ca. 3 stündigen Aufstieg zum Kybfelsen herauszufordern.

Mit Erfolg. Wir kamen um ca. 0 Uhr oben an, der Wind war dort eiskalt, aber belohnt wurden wir mit einer traumhaften Aussicht und Sternenhimmel. Hätte doch nur mein persönlicher Packesel Denis ein Stativ für die Kamera dabeigehabt. Wir hätten wohl ein paar Fotos von diesem Schauspiel mit Langzeitbelichtung gemacht. Nächstes Mal.

Die Zeit arbeitet gegen einen, wenn's eiskalt und windig ist. Mein Herrchen baute deswegen das Zelt schnell auf und schon verkrochen wir uns mitsamt Winterschlafsack, zwei Isomatten und warmen, flauschigen Decken in unseren Unterschlupf. Wundervoll, wir waren vor Kälte und Wind im Nu geschützt, genossen die stille und abenteuerliche Nacht, mitten auf der Felsspitze des Kybfelsens.

Aufgestanden wurde früh, um den Sonnenaufgang in vollen Zügen genießen zu können.

Gebannt vom Nebel und Wolken: Das Tal Freiburg.

Ca. nach einer halben Stunde.

Die Vogesen vor uns. Ziemlich selten, daß man so weit klare Sicht jenseits der französischen Grenze hat.

Et voilà, la frontière entre l'Allemagne et l'Alsace: Les vosges! Bienvenue à la France!

Ca. eine Stunde später schon bedeutend heller.

Will man auch im Winter Sonne tanken, einfach ein paar Hundert Meter bergauf :-)

Auf der anderen Seite des Berges.

Und wir beide direkt dazwischen.

Ist das Aufregend!

Langsam gab der Nebel ein paar Waldabschnitte frei.

Adlerblick.

Ein morgendliches Sonnenbad und der Tag ist gerettet :-)

Eine Pfeilspitze Wald kämpfte währenddessen gegen den Nebel an.

Warme Sonnenstrahlen begleiteten uns auch auf dem Abstieg.

Mit dem Abstieg näherten wir uns jedoch dem bedrohlich wirkendem Nebelgiganten.

Plötzlich eine fast schon tranzendale Lichtstimmung.

Die Sonne hatte es zunehmend schwerer sich durch den Nebel zu kämpfen, dennoch genossen wir dieses gleisend, goldene Licht. Zeit für eine kurze Rast...

...und für ein paar Eindrücke.

Zauberhaft legt sich etwas Reifkristall auf Bäume, Sträucher, Moos u.s.w.

Die Natur überrascht mich immer wieder.

Herrchen braucht mal wieder eine halbe Ewigleit. Rmmmm!

Gefangen im Nebel, war es ziemlich schwer den richtigen Weg einzuhalten.

Und es wurde dunkler...

...da nun die Sonne keine Chance mehr hatte. Eine fast schon bedrohliche Stimmung.

Wir kamen trotdem heil unten im Tal an. Hier seht ihr den Übergang zur unteren Nebeldecke.

Geschafft! Wir sind nun kurz vorm Häusle und freuen uns auf eine deftige Mahlzeit!!!

Ich hoffe, es hat euch ein wenig Spaß gemacht.

 

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